Hunderte EGGER-Roomdesigner bereits im Einsatz!08.06.2005 Auf der diesjährigen Bau in München wurde der Roomdesigner erstmals vorgestellt. Nun sind vom Tischler- und Schreinergewerk bereits einige hundert Stück bestellt worden. Auf der diesjährigen Bau in München wurde der Roomdesigner erstmals vorgestellt. Nun sind vom Tischler- und Schreinergewerk bereits einige hundert Stück bestellt worden. Das Interesse und die Anfragen beim Leithandel sind groß: „Wir sind über die positive Aufnahme dieser Gemeinschaftsentwicklung mit unserem Möbelfertigteilpartner Horatec äußerst erfreut“, erklärte Ulrich Bühler auf der Ligna + in Hannover. Der Geschäftsführer für Marketing und Vertrieb von EGGER Deutschland bedankte sich auch bei den Medien über die ausführliche und besonders positive Berichterstattung. „Das bestärkt uns in unserem Bestreben, die Planungs-, Bestell- und Präsentationssoftware zügig weiter zu entwickeln,“ bestätigte Ulrich Bühler.
Der Roomdesigner visualisiert Möbelentwürfe dreidimensional im Raum und macht damit die konstruktive Arbeit des Handwerkers dem Kunden gegenüber anschaulich und das Verkaufen gegenüber dem Endkunden einfacher. Nach der Planung stehen alle für die Fertigung relevanten Daten in Form einer Stückliste zur Verfügung. Diese Stückliste für Platten, Kanten und Beschläge kann elektronisch als UGL-Datei an den Holzgroßhändler versandt werden. Alternativ ist auch eine Bestellung von Möbelfertigteilen möglich.
In der ersten Ausbaustufe können Küchen- und Büromöbel geplant werden. Die beiden Bibliotheken sind sehr umfangreich gestaltet und bieten sowohl den nötigen Freiraum für eine individuelle Planung als auch höchste Planungssicherheit. In der nächsten Ausbaustufe werden sogar eigene Möbelkonstruktionen möglich sein. Die Software wird im Bereich des Funktionsumfangs sowie der Stammdaten konstant weiter entwickelt. Updates können direkt aus der Software gestartet werden. Innerhalb der ersten zwei Jahre sind die neuen Leistungspakete kostenfrei. Ebenso werden frei zugängliche Präsentationen bei den EGGER-Leithändlern in ganz Deutschland angeboten. Insgesamt sind 50 Termine vorgesehen. Details dazu finden sich unter www.roomdesigner.net.
Für eine effektive Nutzung des Roomdesigners werden laufend umfassende eintägige Schulungen zu 130 Euro angeboten. Wer keinen Schulungstag benötigt, braucht erfahrungsgemäß 30 bis 45 Minuten Einweisungszeit durch das eigens eingerichtete Support-Team. Danach muss sich der Nutzer – wie bei jeder Software – mit dem Roomdesigner vertraut machen. Das Programm ist sehr einfach und intuitiv zu benutzen, was ganz sicher auch den Gutteil des Erfolges ausmacht, weiß Ulrich Bühler. Wenn es im Laufe der Nutzung Fragen oder Probleme auftauchen bietet die kostenlose Telefonhotline von Horatec nützliche Ratschläge.
Kostengünstige Lösung: Die Software wickelt den gesamten Projektierungsprozess beim Handwerker ab. Vergleichbare, nicht Hersteller getriebene Software, liegt beim zehn- bis zwanzigfachen Preis. In einer graphischen Planungsoberfläche können Möbel aus einer Bibliothek geladen, in den Eigenschaften eingestellt und anschließend dargestellt werden. Die Bildschirmdarstellung kann als PDF, BMP oder JPG dargestellt werden. Für technische Zeichnungen kann ein 3D-DXF ausgegeben werden. Dieser kann in jedem handelsüblichen CAD-Programm eingelesen werden. Gleichzeitig werden sämtliche Möbelteile in eine Stückliste mit allen Eigenschaften wie Material, Kanten und Maßen geschrieben. Eine kumulierte Materialliste über Platten, Kanten und Beschläge kann vom Server bei Horatec abgerufen werden. Die Konstruktion läuft vollautomatisch im Hintergrund und sorgt so für hohe Planungssicherheit und Vermeidung von Fehlerquellen. Sämtliche Zubehörartikel wie Schrauben und Beschläge werden aus der Konstruktion ermittelt und stückgenau in die Stückliste überführt.
Fertigteile oder Eigenfertigung? Schließlich ist der Roomdesigner auch Kalkulations- und Entscheidungshilfe: Jedes Möbel aus der Bibliothek ist mit Identpunkten hinterlegt. Über einen persönlichen Faktor kann der Tischler seinen Einkaufspreis für Fertigteile errechnen und auf dieser Basis seinen Verkaufspreis selber bestimmen. Je nach Auslastungsgrad seiner Werkstatt kann der Tischler dann entscheiden, ob er die Möbel selber fertigen möchte oder als Fertigteil inklusiv der Beschläge bei Horatec bestellen möchte. Das funktioniert wie folgt: Per Knopfdruck wird das geplante Projekt online auf den Server von Horatec übertragen, durchläuft hier eine Mengenanalyse und eine Optimierung. Als Ergebnis wird dem Tischler der Preis für das fertige Möbel und alternativ der komplette Bedarf an Materialien als UGL-Datei (UGL definiert genau die Daten-Übergabeschnittstelle) online zurück geschickt. Alle benötigten Materialien (Platten- Kanten- und Zubehörmaterial) werden kumuliert dargestellt und für den Datentransfer per EDI-Connect (EDI steht für electronical data interchange, also elektronischer Datenaustausch) aufbereitet. Per Knopfdruck können aus EDI die Daten dann per Fax oder Mail an den Holzgroßhändler geschickt werden.
Eigene Produkt- und Möbelbibliothek: Alle verfügbaren Basisprodukte der Firma EGGER sind erfasst und können somit als Stammdaten genutzt werden. Da diese Stammdaten im Bereich Platten und Kanten geliefert werden, ist eine Pflege dieser Stammdaten beim einzelnen Handwerksbetrieb nicht erforderlich, sondern kann per Knopfdruck aus der Software ständig aktualisiert werden.
Aus der mitgelieferten Möbelbibliothek für Küche und Büro kann der Tischler ein Möbel auswählen und die Eigenschaften wie Dimensionen, Oberflächen und Beschläge (ausgewähltes Programm von Blum und Hettich) bestimmen. Gerade bei der Präsentation beim Kunden ist es wichtig, dass auch Farb- und Dekorwirkungen im Raum gezeigt werden können. Nicht nur Fronten und Oberflächen der Möbel werden visualisiert, auch die farbliche Wirkung von Fußboden, Wand, Türen und Fenstern wird dargestellt. Weitere Möbel, etwa kleine Beistelltische, Sessel und sogar Blumen können eingefügt werden, um das Raumgefühl zu komplettieren. |